In der Stromtrocknung erfolgt die Produktaufgabe in einem Steigrohr, in dem das Trocknungsgut nur wenige Sekunden verweilt. In dieser kurzen Zeitspanne entscheidet die Homogenität der Trocknungsluft über Effizienz und Produktqualität.
Bei der Mischung von heißer Verbrennungsluft (>1000 °C) mit Frischluft (ca. 20 °C) treten häufig starke Temperaturunterschiede auf. Besonders problematisch ist, dass sich die heißen Verbrennungsgase aufgrund ihrer hohen Viskosität nur unzureichend mit der Frischluft vermischen. Es entstehen sogenannte „heiße Strähnen“, die zu lokalen Übertemperaturen führen können.
Diese Ungleichverteilungen haben gravierende Folgen:
-
Durchsatzminderungen durch ungleichmäßige Trocknung,
-
Qualitätseinbußen oder Schädigung des Gutes durch Übertemperaturen,
-
Anbackungen an den Rohrwänden durch lokale Hitzespitzen.



